2013/07/30

Einrichten des Phantom-Senders T14SG

Futaba T14SG: 2,4GHz Sender,
12+2 Kanäle und Telemetrie.
In einem vorangegangenen Artikel habe ich beschrieben, wie der Futaba-Empfänger R7008SB in den DJI Phantom Quadcopter eingebaut wird. In diesen weiterführenden Artikel geht es nun darum, den Sender Futaba T14SG schrittweise so einzurichten (programmieren), dass das mit dem R7008SB ausgerüstete DJI Phantom auch geflogen werden kann. Auf geht's!

Nachträge:
4. Das Umordnen der Zuordnung von Senderfunktionen zu Kanälen habe ich mit aufgenommen ... es fehlte in der ursprünglichen Anleitung.
3. Die zunächst per programmiertem Mischer umgesetzte dual rate Funktion lässt sich viel besser über die extra dafür vorhandene, gleichnamige Funktion des T14SG umsetzen. Die betreffenen Passagen sind durchgestrichen und der Verweis auf einen Artikel gesetzt, der die Programmierung beschreibt.
2. Der Schalter SH zum Rücksetzen von T1 und T2 wird mit RESET verdrahtet, nicht mit STOP, wie zunächst fälschlicherweise im Text beschrieben. Die Abbildungen sind jedoch korrekt.
1. Programmierung passend zum Rückbau auf den ursprünglich auch gewollten S.BUS2-Betrieb überarbeitet.

Durch Videos für andere Senderumbauten aus dem Internet auf den Geschmack gebracht, habe ich mich an die nachfolgend beschriebene Umsetzung für meinen Futaba-Sender T14SG gemacht. Allerdings habe ich mich für die schriftliche und nicht für die «bewegtbildliche» Beschreibung entschieden: so kann man in Ruhe jeden Schritt erst einmal durchlesen, verstehen und nachvollziehen, ohne umständlich in einer Videoanleitung herumspulen zu müssen. Dazu ist dieses Thema doch zu komplex.

Wie soll das jetzt gehen?


Modellbauer sind offensichtlich ein etwas eigenes Völkchen und das spiegelt sich für mich auch in der Handhabung der Funksender wieder. Zwar kann man inzwischen immerhin die Sender-Einstellungen für die einzelnen Modelle auf SD-Karte speichern und so archivieren. Eine unkomplizierte Rückdokumentation fehlt aber generell. Somit bleibt mir nur der uralte Weg, die einzelnen Konfigurationsseiten im LCD des Senders abzufotografieren. Schöne moderne Welt...

Aber keine Angst, meine Anleitung ist kein heiteres Bilderraten. Ich erkläre jeweils die einzelnen Einstellungen, die ich vorgenommen habe und zeige dazu die passenden Bildschirmanzeige. Das ist dann aber auch ein echter Mehrwehrt gegenüber einer SD-Kartendatei! Mit der kann man nämlich nicht viel anfangen,  wenn man mit einer anderen Steuerung arbeitet. Mir geht es um das Verstehen und das geht nur über die Erklärungen und Abbildungen.

Deutsch mit viel Knürzchen


Als jemand, der durchaus häufiger mit Sprache umgehen muss, klassifiziere ich das deutsche Handbuch von robbe zum Sender T14SG als «bemerkenswerten Versuch». Wie heißt es in Zeugnissen? «Er/Sie bemühte sich». Nachfolgend verwende ich deshalb durchgängig nur die englischen Begriffe für die diversen Menüs und Einstellungen.

Programmier' das Phantom


Aber zuerst müssen wir uns mit dem Sender selbst herumschlagen ... oder genauer: mit der Batteriewarnung für die Senderbatterie. Wenn man, so wie ich, den Futaba-Sender T14SG zusammen mit dem zweizelligen LiPo-Senderakku kauft, muss man zuallererst im Sender die Warnschwelle für einen ausgelaugten Senderakku richtig einstellen. Der von Haus aus eingestellte Wert ist nämlich ungeeignet.

T14SG Batteriewarnung


Das deutsche Handbuch zum Futaba-Sender T14SG ist zwar voll von Warnungen, dass man doch bitteschön die Batteriewarnschwelle für den Senderakku richtig einstellen muss ... aber in welchem Abschnitt steht denn bitteschön, wie man die Warnschwelle richtig einstellt?

Also einfach mal schnell im Index unter Batterie oder dergleichen nachschlagen ... das Handbuch hat keinen Index! Das darf doch wohl nicht wahr sein. Also her mit der englischen Anleitung ... und die hat auch keinen. Sorry, aber das ist schludrige Arbeit. Ein brauchbares Handbuch hat immer einen ordentlichen Index. Also heißt es nun, schön alles durchblättern...!

Des Rätsels Lösung: es ist Abschnitt 10.14 in der deutschen Anleitung (Ausgabestand von wann auch immer, denn es fehlt jegliche Dokumenteninformation). Betitelt ist dieser Abschnitt mit «MIX ALARM». Aha. Und das dazugehörige Link-Menü heißt in dieser fantas(t)ischen deutschen Anleitung «Basis-Menü».

Lebenshilfe: Spätestens hier habe ich dann meinen Sender T14SG auf Englisch umgestellt. Das geht übrigens ... ... ... über das System-Menü [SYS], dort im Menüpunkt [INFO] und dann mit dem Drehsteller zur Zeile «Sprache». Nun [RTN] antippen und mit dem Drehsteller jetzt [ENGLISH] einstellen. Noch ein abschließendes Antippen von [RTN] und sprachliche Entspannung tritt mit sofortiger Wirkung ein. Ahh, so halbwegs verständlich hier...

Vielleicht könnte robbe einmal darüber nachdenken, Geld für einen richtigen Lektor zu spendieren? Ach ja, ich vergaß: Modellbau...!

Batteriewarnung anpassen!
Diese Einstellung ist auf der zweiten Seite des Linkage-Menüs («Basis-Menü») versteckt. Also wechselt man zunächst dorthin, indem man auf dem Drehsteller die mit [LNK] markierte Stelle zweimal hintereinander kurz antippt.

Dann [S1] antippen, um so zur zweiten Seite des Linkage-Menüs gehen. Dort findet sich dann der Menüpunkt [WARNING]. Diesen wählt man mit dem Drehsteller an und tippt dann in dessen Mitte [RTN] an.

LiPo Akkuschwelle.
In der Seite [WARNING] geht ihr nun mit dem Drehsteller zur Einstellung für [LOW BATTERY], und zwar in die Spalte mit der Überschrift «ON/OFF». Hier tragt ihr für den LiPo 2s Senderakku bitte dessen korrekte Warnschwelle von 7,2V ein. Wenn's kalt ist, besser 7,4V.

Damit ist ab jetzt sichergestellt, dass der Sender sich rechtzeitig meldet, wenn die Ladung seines Akkus seinem Ende zugeht, so dass ihr euer Phantom noch ordentlich zurückbringen und landen könnt, ohne dass der Failsafe im Phantom anspringt.

Kommen wir aber nun endlich zu den eigentlichen Einstellungen speziell für unseren Phantom Quadcopter.

Bitte nur ein Kabel: S.BUS2


Anschluss per S.BUS2, bei DJI als D-Bus bezeichnet.
In meiner Beschreibung gehe ich davon aus, dass der Futaba-Empfänger R7008SB per S.BUS2 mit der Naza-M-Steuerung des DJI Phantom verbunden ist. Der S.BUS2-Anschluss ist der in Richtung Unterseite des R7008SB quer liegende Anschluss. Diesen S.BUS2-Anschluss müsst ihr mit dem Anschluss X2 an der Naza-M Flugsteuerung verbinden. Das geht wahlweise mit dem originalen DJI Empfängerkabel oder fast noch besser mit einem 90mm langen S.BUS-Patchkabel von robbe/Futaba.

Wer die Kanäle stattdessen einzeln mit einem Haufen Servo-Patchkabel verschaltet, muss möglicherweise die Endlagen für die Schalterstellungen und die Mischerkurve für den manuellen Failsafe anpassen. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Senderprogrammierung leider geringfügig zwischen den beiden Verschaltungsvarianten. Insbesondere der Failsafe reagiert im D.BUS-Betrieb anders, da hier die Information «Empfänger-Failsafe aktiv» explizit über den S.BUS(2) übertragen wird. (Siehe dazu beispielsweise die S.BUS-Rückdokumentationen von turbinenheli.de und flightronic.ch)

Unser Phantom-Modell


Hier geht es los: Modell auswählen.
Zu Beginn legen wir uns ein komplett neues Flugmodell an. Wir fangen also der Einfachheit halber ganz von vorne an, damit alle Einstellungen wirklich auf definierten Startwerten stehen.

Irgendwie finde ich es seltsam und wenig logisch, dass man ein neues Modell aus dem Linkage-Menü («Basis-Menü») heraus anlegt, und nicht über das Model-Menü ... aber egal (Modellbauer, richtig?). In das Linkage-Menü kommen wir, indem wir im Drehsteller das Feld [LNK] zweimal kurz antippen.

Von hier aus geht es mit der Modellauswahl [MODEL SEL.] weiter. In diesem Unterpunkt können wir entweder auf ein schon vorhandenes Modell umschalten oder ein neues Modell anlegen. Für das neue Modell kann dabei wahlweise ein bereits vorhandenes Modell kopiert oder komplett frisch angelegt werden.

Das Phantom als Flächenmodell anlegen.
Für unseren Phantom Quadcopter legen wir uns nun also ein neues Flächenmodell an. Dazu gehen wir mit Hilfe des Drehstellers auf [NEW] und bestätigen durch Antippen von [RTN].

Nanu? Flächenmodell? Das ist doch ein Quadcopter!

Ja, wir wählen hier tatsächlich ein Flächenmodell, weil die Naza-M-Steuerung die Stellsignale einzeln und nicht wie bei einem klassichen Helikopter abgemischt erwartet. Und das geht eben mit einem strunz-einfachen Flächenmodell.

Wir müssen dazu aber erst einmal unserem Modell einen Namen verpassen. Beispielsweise passt «DJIPhantom» genau in den zur Verfügung stehenden Platz. Wenn das erledigt ist, wirft uns die Steuerung automatisch in das nächste Bild mit dem Titel [MODEL TYPE], wo wir den Typ und weitere Details unseres Flugmodells festlegen.

Ich bin ein Flächenmodell-Phantom ... ja doch!
Hier stellen wir aber einfach nur sicher, dass hier ein Flächenmodell eingestellt ist. In der Zeile «TYPE» muss [AIRPLANE] allereinfachster Art stehen. Also «WING» auf [NORMAL] und [1AIL], «TAIL» ebenso schlicht [NORMAL]. Siehe dazu auch die nebenstehende Abbildung.

Multirotoren-Modelle wie unseren DJI Phantom kennen die ach so innovativen Fernsteuerungen seltsamerweise immer noch nicht, obwohl es diese Modelle ja schon nicht erst seit gestern gibt. Aber da habe ich noch in Erinnerung, dass die Hersteller von Sendern nicht eben agil sind...

Übertragungsverfahren


12 Kanäle sind genug.
Als nächstes kümmern wir uns dann erst einmal darum, wie und was zwischen dem Sender und dem Modell hin und her gefunkt werden soll. Waren das noch Zeiten, als Sender nur sendeten und Empfänger einfach nur empfingen. Also genau das, was unsere Politiker mit uns machen wollen, weil sie uns als reine Empfänger betrachten.

Aber zurück zu unserem Phantom mit dem Empfänger R7008SB: hier reichen uns 12 Kanäle (eigentlich ja 10+2) mehr als aus, aber wir sind an den Akkuspannungen interessiert. Also stellen wir als Übertragungsart [FASSTest 12 CH] ein. Die größte Übertragungsart mit 14 Kanälen und zusätzlichen Telemetriegeräten benötigen wir für unser Phantom nicht; so sparen wir Bandbreite und die Zykluszeiten Klemme-zu-Klemme werden kürzer ... pardon, falscher Film.

Die Telemetriedaten benötigen wir nur alle Sekunde, so dass für das Rücksenden der Flugakku praktisch nicht wahrnehmbar belastet wird. Also stellen wir in der Zeile «ACT» für den Downlink eine Aktualisierungsrate von [1.0s] ein.

Weil beim Phantom die Empfängerspannung stabilisiert ist, ist deren Überwachung nutzlos. Die voreingestellte Schwelle, bei der der Empfänger in den Battery Failsafe gehen soll, lassen wir deshalb unangetastet, sie spielt keine Rolle. Die wichtige Warnschwelle für die Flugakkuspannung stellen wir später in der Telemetrieanzeige ein.

Den Schwarzen Kanal bitte auf die 2...



Als nächsten Schritt entwirren wir erst einmal die Vorbelegung von Senderfunktionen zu den Sendekanälen. Jeder Hersteller kocht hier sein eigenes Haussüppchen und außerdem hat DJI beim Naza-M ja auch seine eigene Kanalbelegung.

Das passt noch nicht:
unpassende Vorbelegung der Funktionen.
Da wir vorhin mit einem strunznormalen Flächenmodell gestartet sind, sind auf den Kanälen 5 und 6 solche Funktionen vorbelegt worden, die man bei einem Flächenmodell benötigt. Die können wir allerdings bei unserem Quadcopter mit eigener Flugsteuerung nicht gebrauchen. Daher werfen wir sie jetzt raus und verdrahten stattdessen auf die Kanäle 5 bis 7 schlicht «Hilfsfunktionen». Keine Angst, damit werden einfach alle sonstigen Dinge bezeichnet, die der Senderhersteller vorab nicht wissen kann. Leider kann man hier noch nicht seine eigenen Namen vergeben.

Zum «Umverdrahten» des Senders gehen wir in das Linkage-Menü [LNK] und dort dann in das Untermenü [FUNCTION] hinein. Die ersten vier Kanäle sind korrekt belegt, deswegen wechseln wir gleich durch Antippen von [S1] zur zweiten Seite mit den Kanälen 5 bis 7. Da sollten zunächst noch die Funktionen [GEAR], [VPP] und [AUX5] stehen, wie das Bild oben zeigt.

Anmerkung: Der Funktions-Menüpunkt ist eine üble Melange eigentlich ganz unterschiedlicher Verdrahtungselemente. Man kann hier zum Beispiel einfach Kanäle komplett umsortieren, indem man in einer Zeile die Kanalnummer ändert. Die Funktion wandert dann zum neuen Kanal mit. Außerdem kann man einem Kanal eine Funktion zuweisen. Und dann kann man noch festlegen, wie die Funktion überhaupt von den Schaltern, Knüppeln und Drehstellern des Senders angesteuert werden. Schließlich hat Futaba auch gleich noch die Zuordnung der Trimmgeber mit dazugeworfen. Usability ist das nicht wirklich; ich kann mir nicht vorstellen, dass allzu viele Anwender die Architektur eines Computersenders bei derartigen Konfigurationssümpfen wirklich verstehen.

Die Naza-M-Steuerung wertet am S.BUS(2)/D-BUS nur die Kanäle 1 bis 7 aus. Daher reicht es, die Kanäle 5, 6 und 7 auf die Funktionen AUX1 bis AUX3 zu stellen. Die AUX-Funktionen (Auxiliary) sind dabei mit keinen speziellen Mischern oder sonstigen Hilfsmitteln verbunden, sondern stehen zu freien Verfügung.

Also gehen wir nun erst einmal in die erste Zeile zur Funktion [GEAR] und stellen diese um: dazu [RTN] antippen ... und wir landen in einer Übersicht der verfügbaren Funktionen. Mit [S1] wechseln wir auf die 3. und letzte Seite, wo sich endlich [AUXILIARY1] herumtreibt. Wer um alles in der Welt hatte bei Futaba die glorreiche Idee, die AUXens numerisch absteigend zu sortieren?! Wahrscheinlich, weil Japan auf der Südhalbkugel liegt...?! Zur Erinnerung steht übrigens auf den Funktions-Auswahlseiten immer noch der Kanal, an dem man gerade herumschraubt, sowie dessen bisherige Funktion.

Mit [RTN] die neue Funktion übernehmen. Ihr werdet in allen Menüs bis auf die Funktionsauswahl übrigens immer nur die Kurzfassungen der Funktionsnamen sehen. Also «AUX1» anstatt «AUXILIARY1».

Kanalfunktionen für das Phantom.
Die Belegung des Kanals 6 mit AUX2 sowie des Kanals 7 mit AUX3 erfolgt dementsprechend. Am Ende sollte es dann so wie hier nebenstehend gezeigt aussehen. Die Zuordnung der Schalter auf die Kanäle (beziehungsweise Funktionen) nehmen wir uns später vor.

Wer beispielsweise ein Fan der Fernsehfigur Monk ist, der bringt bei der Gelegenheit auch gleich noch die restlichen Kanäle ab Nummer 8 inklusive der beiden Schaltkanäle in Ordnung. Vielleicht kann Futaba ja demnächst auch die Funktionen farbig machen? Ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht, wozu ein WinCE-System sonst in einer Funksteuerung gut sein sollte...

Vorne ist Hinten...


Servolaufrichtungen.
Eine wichtige Einstellung betrifft die Laufrichtung der Servosignale. Dazu gehen wir im Linkage-Menü als nächstes zum Punkt [REVERSE] (ebenfalls noch auf der ersten Seite).

Für unser Phantom müssen wir dann die Laufrichtung der Kanäle 2 «ELE» und 3 «THR» sowie 6 «AUX2» und 7 «AUX3» umkehren. Bei diesen Kanälen muss also jeweils [REV] stehen. Alle anderen Kanäle werden in ihrer Laufrichtung nicht umgekehrt, hier gehört [NORM] hin.

Mit der Richtungsumkehr der Kanäle 6 (AUX2) und 7 (AUX3) stellen wir sicher, dass die damit verbundenen Schalterstellungen am Sender für Flugmodus und IOC-Betrieb später die gleiche Richtung und damit Bedeutunge wie am originalen DJI Funksender haben. Damit fällt der Umstieg dann leicht.
so dass zu Recht Fragen dazu kamen.

Schalter verdrahten


Über die Kanäle 6 (AUX2 sowie X2 am Naza-M) und 7 (AUX3 sowie U) erhält die Naza-M-Steuerung ihre Anweisung, welcher GPS-Flugmodus (U) gewünscht ist und ob IOC aktiviert ist (X2) und in welcher Art. Außerdem verdrahten wir auch gleich schon einmal das linke seitliche Drehpoti («Drehsteller») für den später noch einzubauenden Gimbal. Damit lässt sich dann dereinst einmal die Kamera um ihre Nickachse schwenken; dazu soll dereinst einmal der Kanal 5 (AUX1 sowie X1) dienen.

Das passd scho.
Also rein in die Zuordnung der Funktionen über den Punkt [FUNCTION], der sich wiederum im Linkage-Menü findet. In der ersten Seite lassen wir alle Einstellungen für die ersten vier Kanäle so, wie es von der Steuerung voreingestellt wurde.

Die Schalter verdrahten.
Auf der zweiten Seite wird es nun aber interessant. Hier verdrahten wir die benötigten Schalter und den linken Drehsteller wie folgt:
  • Die Wahl des GPS-Flugmodus (also GPS, ATTI und MAN) legen wir analog zur originalen DJI Funke nach rechts auf den Schalter «SC» mit drei Schaltstellungen. Dazu verdrahten wir Kanal 7 [AUX3] in der Spalte «CTRL» mit dem Schalter [SC].
  • Die IOC-Betriebart legen wir dementsprechend auf den linken Schalter «SB», der ebenfalls drei Schaltstellungen besitzt. Also verbinden wir dazu Kanal 6 [AUX2] mit dem Schalter [SB].
  • Zum Schluss verbinden wir noch das linke seitliche Drehpoti «LS» mit dem Kanal 5 [AUX1]. Dazu muss in der Spalte «CTRL» [LS] eingestellt werden. Wer mag, kann stattdessen auch das rechte seitliche Drehpoti «RS» oder eines der beiden Drehpotis auf der Oberseite einrichten.

Bis hierhin und nicht weiter!


Die Endlagen der Kanäle 6 und 7, über die der GPS-Flugmodus und der IOC-Betrieb ausgewählt werden müssen schließlich auch noch angepasst werden. Der Grund ist, dass eine Schalterstellung von +100% und -100% von der Naza-M-Steuerung als eine undefinierte Schalterstellung interpretiert wird, wie man sich im Naza-M-Assistenten ansehen kann. Zum Glück sind die restlichen Kanäle nicht davon betroffen, so dass wir die erste Konfigurationsseite unter [END POINT] überspringen können.

Endlagen für Flugmodus und IOC.
Bei den Kanälen 6 und 7 müssen wir aber hinlangen, da hier erst ein niedrigerer (End-) Wert von 80% durch den Naza-M einer eindeutigen Funktion zugeordnet wird.

Also passen wir nun die Endlagen an. Prinzipiell kann man das auch über einen Mischer erledigen, ich habe mich erst einmal für diese einfache Lösung entschieden. In der Seite 2 stellen wir also für Kanal 6 und 7 jeweils 80% als obere und untere normale Endlage ein. Siehe dazu auch die Abbildung.

Servokontrolle


Servowerte kontrollieren.
So langsam ist es an der Zeit, unsere Einstellungen zu kontrollieren. Dazu gehen wir im Linkage-Menü in den Punkt [SERVO]. Es erscheint dann eine Anzeige der einzelnen Kanäle mit den aktuell übertragenen Werten. Hier lassen sich die Laufrichtung und die Endlagen einfach überprüfen. Insbesondere sollte man hier kontrollieren:
  • Der Kanal 3 muss auf -100% stehen, wenn der Gasknüppel ganz nach unten gezogen ist. Etwas ungewöhnlich sind bei Futaba negative Werte nach oben hin zeigend dargestellt.
  • Kanal 7 für den GPS-Flugmodus (Schalter SC) muss in der oberen Schalterstellung +80% ausgeben (Balken zeigt nach unten), in der unteren Schalterstellung -80% (Balken zeigt nach oben).
  • Entsprechendes gilt für den IOC-Schalter (Schalter SB) am Kanal 6, der ebenso in seiner oberen Stellung +80% und in seiner unteren Stellung -80% liefern muss.

Hauptbildschirm


Hauptbildschirm.
Hier im Hauptbildschirm der Fernsteuerung richte ich mir die beiden Stoppuhren (Timer) so ein, dass die erste Stoppuhr T1 loszulaufen beginnt, sobald ich den Gasknüppel nach oben drücke. Sie erfasst also die Flugzeit. Zudem soll T1 mich nach 10 Minuten erinnern.

Die zweite Stoppuhr T2 ist sozusagen die Rückweg-Erinnerung. Sie startet bei 5 Minuten und läuft rückwärts, wiederum sobald ich den Gasknüppel nach oben drücke. Sobald T2 abgelaufen ist, soll wiederum eine Erinnerung ertönen.

Die Stoppuhren sollen sich zudem gemeinsam über den Kipptaster SH zurück stellen lassen. Dieser Kipptaster besitzt eine Rückstellfeder und rastet nur in seiner Grundstellung (aus/OFF) ein. Deshalb heißt er ja auch im Deutschen treffenderweise Taster und nicht Schalter...

Nachdem allerdings die Kombination aus Sender T14SG und Empfänger R7008SB ja telemetriefähig sind und ich damit die tatsächliche Akkuspannung erfahre, spielen für mich die Stoppuhren inzwischen keine große Rolle mehr. T1 dient eher als Messung der Akkulaufzeit, T2 ist eigentlich überflüssig.

Flugdauer T1


Stoppuhr T1: Flugdauer.
Die Stoppuhr T1 soll also die Flugdauer messen.

Um T1 zu konfigurieren, wählt man mit dem Drehsteller zunächst im Hauptbildschirm [T1] aus. Dann wechselt man mit [RTN] in die dazugehörige Konfigurationsseite.

Der Stoppuhr-Modus ist aufwärts, also [MODE]: UP. Der Alarm soll bei 10:00 erfolgen, diesen Wert stellen wir bei [ST1] mit dem Drehsteller ein.

Taster SH setzt die Stoppuhr auf 0.
Danach legen wir auch noch den Taster SH als Rücksteller für die Stoppuhr fest. Dazu wandern wir mit Hilfe des Drehstellers bis zu [RESET] und tippen [RTN] an, so dass wir in einem Bildschirm landen, in dem wir uns einen der unzähligen Schalter und Taster der T14SG aussuchen können. Ich habe hier [SH] gewählt.

Gasgeben startet die Stoppuhr.
Als Auslöser für die Stoppuhr T1 stellen wir hier also noch den Gasknüppel J3 ein. Dazu bewegen wir zuerst einmal den Gasknüppel auf den gewünschten Wert, bei mir ist das in etwa der vorletzte weiße Strich, also irgendwo ungefähr bei -90%. Dann geht mit dem Drehsteller bei POS auf [SET] gehen und [RTN] antippen, um die Position von J3 zu speichern.

Damit ist die Flugdauer-Stoppuhr T1 eingerichtet.

Umkehrerinnerung T2


Rückkehr-Stoppuhr.
Diese Stoppuhr T2 soll ebenfalls loslaufen, wenn wir Gas geben. Allerdings zählt sie von 5 Minuten zurück. Die Einstellungen erfolgen ähnlich wie beim Timer 1, nur dass die Zählrichtung auf [DOWN] gestellt werden muss.

Die Einstellungen für [START] und [RESET] sind die gleichen wie für die Stoppuhr T1, die oben geschriebene Erklärung gilt also analog.

Telemetrie


Telemetrie des Flugakkus.
In der Telemetrieanzeige benötigen wir lediglich die beiden Basisanzeigen für die Akkuspannungen am Empfänger und am externen Anschluss. Die Empfängerspannung ist beim Phantom stabilisiert und damit aussagelos.

Wichtig ist die externe Akkuspannung, die vom Flugakku kommt, sofern die in meinem früheren Beitrag beschriebene Verdrahtung vorgenommen wurde. Leider lässt sich die Anzeige der Empfängerspannung nicht ausblenden.

Flugakkuspannung live!
Mit der neuen Firmware 2.02 kann man nun endlich auch die Anzeige der stabilisierten Rx-BATT. ausblenden, so dass nur noch die Flugakkuspannung EXT-VOLT übrig bleibt. Danke, Futaba! Endlich einmal eine nützliche Funktion in einem Update.

Nur noch die Flugakkuspannung anzeigen!
Dazu geht man erst einmal in die Telemetrie-Anzeige (HOME/EXIT drücken). Dort dann mit dem Drehsteller hin zu [Rx-BATT.] und [RTN]. Danach bei «SENSOR» dann "----" einstellen, so dass diese Telemetrieinformation aus der Anzeige verschwindet. Details dazu in einem eigenen Beitrag. Am Ende sollte dann nur noch die nebenstehende Abbildung übrig bleiben.

Failsafe


Hier wird es nun hakelig. Der Grund ist, dass zunächst einmal der Futaba-Empfänger R7008SB seine eigene Failsafe-Funktion besitzt. Hierbei kann man für die einzelnen Servokanäle getrennt festlegen, ob diese bei fehlendem oder zu schwachem Funksignal wahlweise den letzten gültigen Wert beibehalten oder aber einen vorgegebenen Wert annehmen sollen.

Zusätzlich wird auf dem S.BUS(2) auch explizit mitgeteilt, ob ein Empfänger-Failsafe eingetreten ist. In diesem Fall erhalten die S.BUS-Teilnehmer also nicht nur die Failsafe-Werte der einzelnen Kanäle, sondern zusätzlich auch noch einmal einen Failsafe-Marker.

Daneben besitzt auch die Naza-M-Steuerung ebenfalls ihren eigenen Failsafe-Modus, der bei bestimmten Bedingungen erkannt wird. Der Failsafe des Naza-M kann beispielsweise auch über den Kanal 7 (AUX3 respektive U) ausgelöst werden, wenn hier bestimmte, eigentlich ungültige Schalterpositionen angesteuert werden. Zugleich wertet die Naza-M-Flugsteuerung aber auch die S.BUS(2)-Signalisierung eines Failsafe aus. Mehr dazu unten und in einem separaten Beitrag.

Flughilfe


Wer möchte, kann sich beispielsweise eine kleine Flughilfe einbauen, um den Hebelweg für das Drehen des Phantoms (Ruderkanal) um seine Hochachse zu spreizen. Dazu benutzen wir einen Mischer, der über einen Schalter bei Bedarf aktiviert werden kann und dann den Kanal 4, also den Ruderkanal, spreizt.Die Idee dazu stammt von Arthur Konze, ich habe sie entsprechend auf die T14SG angepasst.

Hinweis: Die Flughilfe realisiert man sinnvollerweise viel bequemer und besser mit der eigens dazu vom T14SG bereitgestellten Funktion: «dual rate» heißt das Zauberwort und sie ist gar nicht so schwer einzurichten.

Über das Modellmenü werden die Mischer programmiert.
Dazu gehen wir zunächst in das Model-Menü und wählen dort [PROG. MIX] aus. Wir gelangen daraufhin zur Übersicht aller verfügbarer Mischer.

Kräftig mischen...
Hier wählen wir uns den ersten Mischer aus. Prinzipiell ist jeder beliebige der fünf freien Mischer nutzbar, da diese Mischer alle gleichartig universell aufgebaut sind. Das unterscheidet sie von den ebenfalls verfügbaren, aber Modelltypen-abhängigen Mischern. Diese speziellen Mischer sind für uns beim DJI Phantom aber uninteressant. Den Mischer 2 behandele ich in einem eigenen Beitrag über Failsafe.

Flughilfe.
Zunächst wechseln wir mit [S1] auf die zweite Seite des ausgewählten Mischers und stellen dort überhaupt erst einmal die Verdrahtung ein. Der Mischer wird über den Schalter [SF] aktiviert. Der abzumischende Masterkanal [MASTER] ist der Ruderkanal 4, also RUD (weil wir ein Flächenmodell als Grundlage verwenden müssen). Wir mischen diesen Masterkanal auf sich selbst, um auf diese Weise den Kanal zu spreizen: [SLAVE] setzen wir deshalb ebenso auf RUD.

Flughilfe.
Zum Abschluss stellen wir nun auf der ersten Seite endlich die Mischerkurve ein. Das erfolgt auf der ersten Seite. Wir lassen hierbei die Mischerkurve auf [LINEAR] stehen. Die beiden Grenzwerte der Mischerkurve bei -100% und +100% stellen wir beide auf jeweils -50% ein. Damit wird der Wert des Masterkanals letztlich jeweils halbiert und somit der Hebelweg auf das Doppelte gespreizt.

Zum Abschluss...


Kontrolle, ob alle Kanalbefehle auch wirklich richtig
im Phantom ankommen. Unbeding die korrekten
Richtungssinne und Werte überprüfen!
Wenn nun alles soweit am Sender eingestellt ist, sollte man zur Sicherheit erst einmal mit Hilfe des Naza-M-Assistenten einen Trockenlauf durchführen. Damit lässt sich überprüfen, ob die Kanäle korrekt in ihrer Zuordnung und Richtung im Naza-M ankommen.

Also Sender einschalten, Flugakku am Phantom anschließen und dieses per USB mit dem Rechner verbinden.

Falls noch nicht geschehen, muss erst einmal die Firmware des Phantom auf einen Stand Version 3.16 oder später gebracht werden.

Danach, falls noch nicht geschehen, im Naza-M-Assistenten auf der Seite «Basic» im Reiter «RC» den Empfängertyp auf D-BUS umstellen.

Wichtig: Da ihr einen neuen Sender und einen neuen Empfänger benutzt, solltet ihr tunlichst die Endausschläge der Steuerknüppel im Naza-M neu einlernen! Dazu benutzt ihr jeweils die START Schaltflächen, bei denen Calibration steht.

Außerdem unbedingt das korrekte Erkennen der Schalter am Kanal U (Flugmodus) und X2 (IOC) überprüfen. Schließlich solltet ihr unbedingt auch noch den Failsafe im Trockenlauf(!) überprüfen. Einmal durch Ausschalten des Senders und einmal über den Schalter SG, sofern ihr den Mischer 2 programmiert habt. Die Mischerprogrammierung könnt ihr euch bei S.BUS(2)-Betrieb aber ersparen.

Erst wenn alles geprüft und wirklich in Ordnung ist, kann es danach mit korrekt montierten und überprüften Propellern und frisch geladenen Akkus zum Probefliegen auf's Flugfeld gehen.

Viel Erfolg! Und viel Spaß!

Kommentare:

Uniformsierra hat gesagt…

Was für eine hervorragende Beschreibung, inhaltlich wie sprachlich!
Und die kleinen Seitenhiebe in Richtung Modellbau-Völkchen kann ich voll und ganz unterstützen (ich gehöre auch dazu). Ich verwende eine Futaba FF10, deren Beschreibung und Bedienerfreundlichkeit im gleichen qualitativen Rahmen angesiedelt ist, wie beim hier beschriebenen Sender.

TheDiveO hat gesagt…

Vielen Dank für das Lob! Ich will auch nicht pauschal über Modellbauer lästern, schließlich muss ich noch viel lernen. Aber über etliche Besonderheiten stolpere nicht nur ich, die eigentlich nicht sein müssen und den Einstieg unnötig behindern. Ich sehe einerseits schon, dass bei den geringen Stückzahlen man keine Usability-Fachleute anstellt und andererseits frage ich mich doch, warum nicht das Geld ausgeben und damit der Konkurrenz vorneweg zu sein?

Newbiettttttt hat gesagt…

Hilfe!!!!

Deine Beschreibung ist der HAMMER.

Jedoch taucht bei mir (dein Kapitel: vorne ist hinten) im Sendermenue: REVERSE an den Positionen andre Bezeichnungen auf.

GEAR anstatt AUX1
VPP anstatt AUX2
AUX5 anstatt AUX3

Was mache ich falsch?

TheDiveO hat gesagt…

Da habe ich doch tatsächlich einen wichtigen Schritt vollkommen vergessen. Du musst die Kanalbelegung anpassen. Also rein in das Linkage-Menü [LNK] und dort dann [FUNCTION] auswählen. Jetzt gehst Du zur 2. Seite, wo die Kanäle 5 bis 7 aufgeführt sind. Mit dem Drehsteller gehst Du beim Kanal 5 auf dessen Funktion, also GEAR. Mit RTN zum Ändern auswählen und dann mit S1 und dem Drehsteller Auxiliary 1 auswählen. Mit RTN übernehmen. Das gleiche dann noch bitte für die beiden Kanäle 6 und 7 mit AUX2 und AUX3. Fertig.

Ich passe bei Gelegenheit meine Anleitung noch mit Text und Bild an.

Vielen Dank für das Finden und das Nachfragen!

Newbiettttttt hat gesagt…

Cool, DANKE DIR!

Hardi Probst hat gesagt…

Vielen Dank für die super Beschreibung! Phantom V 1.1.1 am Vormittag gekauft und am Nachmittag mit T14SG geflogen. Wobei ich erstmal den originalen DJI-Empfänger mit der T14SG gebunden habe (Modulaton FASST-MULT). Der Taster zum Binden ist gut über das geöffnete Batteriefach zu erreichen, ohne die Drohne öffnen zu müssen.

TheDiveO hat gesagt…

Hardi, herzlichen Dank für die Rückmeldung! Mir war bisher nicht bewusst, dass sich das Phantom 1 der zweiten Generation mit FASST-MULT anbinden lässt. Ich nehme diese Information gerne noch in die bisherigen Beiträge als interessanten Hinweis mit auf.

Wobei Du auf Dauer aber sicherlich den hoffentlich bei Deiner T14SG beigelegten R7008SB doch nicht «schmählich» ignorieren willst? ... schon wegen der Überwachung der Flugbatterie! ;)

Martin Mayer hat gesagt…

was passiert dann wenn man im manuellen modus ausser reichweite fliegt und der failsafe einsetzt und zum piloten zurück fliegt aber während dessen den empfang wieder bekommt und aus dem failsafe wieder in den manuellen modus schaltet.
-->dann klatscht er doch einfach auf den boden auf oder irre ich mich???

TheDiveO hat gesagt…

Zunächst einmal verbleibt der Naza-M nach meinem Verständnis der englischen Unterlagen auch bei Wiederkehr der Funkverbindung im Failsafe. Und zwar genau aus dem von Dir angesprochenen Falls. Allerdings kann der Failsafe über einen Signalwechsel der Kanals für den Flugmodus vorzeitig verlassen werden. Damit spielt also das Verhalten des Empfängers noch eine Rolle. Außerdem spielt meiner Meinung nach auch noch eine Rolle, ob der Empfänger per S.Bus oder in Einzelverkabelung angeschlossen ist. Das hängt mit der beim S.Bus expliziten Signalisierung des Failsafe durch den Empfänger zusammen ... das ist etwas, was einem Systemarchitekten missfällt. Hier ist nämlich undefiniert, also nicht klargestellt, worauf sich die Änderung des Flugmodus bezieht: auf die Zeit vor dem Failsafe oder nach Signalwiederkehr. Im Moment kann ich nur raten, dass DJI hier gut nachgedacht hat und den Naza-M so programmiert hat, dass er auf eine Änderung in der Zeit nach Signalwiederkehr hört, das wäre die sichere Variante. Dann müsste erst der Failsafe am Bus gehen, ehe der Naza-M auf Änderungen reagiert. Ich habe das allerdings noch nicht ausprobiert.